7 Schritte zu mehr Selbstliebe

Kennst du die folgenden Gedanken?
  • Ich schaffe das nicht
  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich sollte endlich erfolgreicher sein
  • Ich muss mich verändern, um geliebt zu werden
  • So wie ich bin, bin ich nicht richtig
  • An mir ist was grundsätzlich falsch
  • Andere sind einfach besser, schöner, weiter als ich
Wie fühlst du dich, wenn du einen dieser Gedanken denkst?

Meine Erfahrung ist, dass ich mich sehr schlecht und minderwertig fühle, wenn ich solche Gedanken denke und glaube.

Der Tag ist meistens gelaufen und ich gehe mit hängendem Kopf durch die Gegend. Ich halte wenig Blickkontakt mit anderen und vermeide es, mit Menschen in Kontakt zu treten.

In mir drin, drängen sich weitere Gedanke in den Vordergrund:

  • Kann mir jemand helfen?
  • Ich brauche jemanden – einen starken Mann, eine liebevolle Mutter, einen Freund, eine Freundin
  • Ich brauche zumindest mal mehr Geld, um mich sicherer zu fühlen…

Ich esse zu viel, trinke, um die Gefühle wegzumachen und überlege, ob ich mich von der Brücke stürzen sollte, damit dieser ganze Mist hier auf diesem Planeten endlich vorbei ist!

Was bringen uns solche Gedanken also?
  • Stress und negative Gefühle
  • Einen „Scheiß-tag“
  • Süchte und Zwänge
  • Einsamkeit
Wozu denken wir dann solches „Zeugs“?

Erst die Arbeit mit The Work von Byron Katie hat mir klargemacht, dass diese Gedanken auch einen richtig „schönen“ Nutzen haben!

  • Ich muss – wenn ich solche Gedanken denke und glaube – nicht in die Selbstliebe gehen (denn: wie könnte ich mich lieben, wenn ich doch so unperfekt und „kacke“ bin???)
  • Ich muss keine Verantwortung für mein Tun und Handeln und schon gar nicht für mein Leben übernehmen
  • Ich kann mich schön in der Opferrolle ausruhen und auf meinen Retter warten (und während des Wartens einfach noch ein paar Runden „jammern“)
  • Ich brauche das Risiko, etwas zu tun und zu scheitern, NICHT übernehmen! (denn: wenn ich nichts tue – außer jammern – kann ich ja wenigstens nicht das Falsche tun)
  • Ich muss keine Entscheidung treffen, kann also in meiner gewohnten Komfortzone verweilen (frei nach dem Motto: fühlt sich zwar „scheiße“ an, aber ich kenne es wenigstens)

So, ihr Lieben, ihr seid noch „hier“?

Das freut mich 😀

Ich habe euch starken Tobak eingeschenkt, mit diesen fünf Punkten!

Kennt ihr diese Verhaltensweisen?

Findet ihr euch da wieder?

Habt ihr Angst, zu neuen Ufern aufzubrechen und was Grundlegendes in eurem Leben zu verändern?

JA: Veränderungen machen Angst! Ich weiß!
Hier in Deutschland (und Österreich, wo ich herkomme) ist es üblich, in „Sicherheit“ zu leben. Und für meine Schweizer und Luxemburger Freunde gilt sicherlich dasselbe.
Ja, wir leben hier in Sicherheit!

Aber was ist der Preis dafür?

Keine von uns ist es gewohnt, um ihr Überleben kämpfen zu müssen.

Jede (jeder) von uns hatte ein Dach über dem Kopf, immer genug zu essen und jemanden, der sich um uns gekümmert hat.

Vielleicht kommt ihr noch dazu aus einer ähnlichen Familie wie ich, wo viele Versicherungen abgeschlossen worden sind, für den „Fall der Fälle“ und es ganz wichtig war, einen „sicheren Job“ zu haben, um auch in der Rente „abgesichert“ zu sein?!

Also BITTE: WIE SOLL MAN DA FREI SEIN und sich auf Veränderungen freuen??????????????????

Zum Glück gibt es heute Coaches, spirituelle Lehrer und Therapeuten, die uns dabei begleiten, in unsere Kraft zu kommen, uns unserer wahren Stärke bewusst zu werden und – endlich – in unser eigenes Leben zu kommen.

Wir dürfen heute aufhören, das „Leben der Anderen“ zu leben.

Wir dürfen JETZT

  • JA sagen, zu einem Leben, das nur uns selbst gefallen muss
  • JA sagen, zu einem Leben, das Spaß macht
  • JA sagen, zu einem Leben, das sich aus der FÜLLE bedient

Hier bekommst du von mir 7 Übungen, wie du den Absprung aus deinem alten Leben beginnen kannst, um stark genug zu werden, um DEIN Leben zu leben!

  • Du bist schon zu alt?
  • Dafür fehlt dir der Mut?
  • Du hast zu wenig Geld, um auf eine andere Schiene zu wechseln?

Klasse! Auch das sind „nur Gedanken“, die du überprüfen kannst! 😀
Und, wer weiß: vielleicht sind sie gar nicht wahr … 😉

Hier sind die 7 Schritte, die so vieles bewirken werden (wenn du sie machst):

Wichtig: bevor du mit dem ersten beginnst, kaufe dir ein schönes, ansprechendes Notizbuch, damit du alles aufschreiben und bearbeiten kannst, was jetzt gleich passiert:

  1. Dankbarkeit
    In meinem Video „Praxis Eva“ (in meiner Facebook-Gruppe: Mit Selbstliebe zum Erfolg) habe ich während des Drehens große Dankbarkeit gespürt, für meinen Ex-Freund, der mir 2011
    – genau zur rechten Zeit – vom Universum geschickt worden ist und mit seinen handwerklichen Fähigkeiten in einer gemieteten Dreizimmerwohnung aus zwei Zimmern einen großen Seminarraum für mich gebastelt hat. So kam ich zu meiner Praxis, die nun schon seit 5 Jahren besteht. Kurze Zeit später kam die Heilpraktikerschule dazu… oft vergesse ich, welches Glück ich damals hatte, denn alles kam genau zur rechten Zeit! – alles kommt genau dann, wenn wir es wirklich brauchen 😀Wofür bist du dankbar?Setze dich jeden Abend vor dem Schlafengehen hin und schreibe mindestens 5 Punkte in dein Notizbuch. Diese Übung kostet nicht viel Zeit und bringt enorm viel!Es gibt Studien, die belegen, dass Depressive, die diese Übung über 28 Tage gemacht haben, nach dieser Zeit wesentlich weniger depressiv waren, als die Kontrollgruppe, die diese Übung nicht gemacht hat.
    Und wenn es bei „depressiven Menschen“ wirkt, wirkt es auch bei dir ❤️!
  2. Dankbarkeit für dich selbst
    Nimm ein großes Blatt Papier (am besten ein farbiges, DIN A 3) und schreibe oder zeichne / male darauf, wofür du dir selbst dankbar bist. Diese Übung ist für viele Menschen total schwierig, aber glaub mir: sie ist machbar.Falls du kein buntes, großes Papier zu Hause hast, zeichne es doch zuerst in dein Notizbuch!
    Selbst wenn nur eine einzige Sache darauf steht, bringt es dich weiter.Vertraue dieser Kraft, die entsteht, wenn du deine Gedanken in eine andere Richtung lenkst und mach einfach diese Übung, ohne in den Widerstand zu gehen oder den Widerstand zu bemerken, wenn er da ist, um ihn so liebevoll, wie du nur kannst, anzunehmen
    -> und dann weiter zu malen 😀Und wenn du total mutig bist, hänge dieses „Bild“ in deiner Wohnung auf und betrachte es täglich. Schreibe oder male immer mehr dazu, jedes Mal, wenn dir was Neues einfällt, wofür du DIR SELBST dankbar bist, zeichne, schreibe oder male es auf dieses Blatt Papier … ❤️
  3. Was magst du an mir?Beginne diese Übung am besten gleich heute.
    Frage Freunde, Bekannte und vielleicht auch deine Familie (die Familie zu fragen ist für viele super einfach und für andere am schwierigsten) was genau sie an dir mögen.Notiere dir die Antworten in dein Büchlein.Wichtig bei dieser Übung ist, dass du nur zuhörst und eventuell „danke“ sagst.
    Rechtfertige dich nicht und erkläre auch nichts dazu.
    Frage einfach und hör zu.
  4. Worauf bin ich stolz?
    Und jetzt schreibe eine Liste, wo du alle Dinge auflistest, auf die du stolz bist.
    Es ist nochmals ein anderer Aspekt, als „Dankbarkeit“ oder „etwas an sich mögen“.
    Stolz zu sein ist in unserer Kultur leider noch ziemlich verpönt.
    Amerikanische Kinder lernen diese Übung von klein an und wir ziehen ihnen jetzt nach!Also: worauf bist du stolz? Schreibe alles auf, was dir einfällt und gerne kannst du auch Dinge aufschreiben, die du oben schon aufgeschrieben oder aufgezeichnet oder aufgemalt hast 😀
    Hier schadet es nicht, sich zu wiederholen!
  5. Was tut mir gut?
    Nachdem du diese 4 Schritte gegangen bist, überlege dir, was und wer dir wirklich guttut.
    Schreibe es in dein Büchlein.Mir tut zum Beispiel mein wöchentliches Yoga gut. Fast hätte ich schon „mein tägliches“ geschrieben, aber das wäre gelogen. Aber mein „wöchentliches“ ist 100 % die Wahrheit!
    In den letzten vier Jahren, in denen ich einmal pro Woche Yoga mache, hat sich unglaublich viel in meinem Leben verändert.
    Ich bin von ganzem Herzen dankbar dafür, dass ich mich damals trotz extremer Rückenschmerzen aufgerafft habe, ins Yoga zu gehen. Und kurz darauf waren die Schmerzen weg und sind seither nicht mehr wiedergekommen. Ich bin auch mir selbst sehr dankbar, dass ich das Yoga seither regelmäßig durchziehe und keine Ausrede gelten lasse, es zu tun.
    Einfach, weil ich es mir wert bin, schmerzfrei zu leben.
  6. Wem könnte ich Gutes tun / wem tue ich Gutes?
    Vorgestern überlegte ich, was ich tun würde, wenn ich viel mehr Geld verdienen würde, als derzeit. Und schon kam eine Möglichkeit in mein Leben, es schon jetzt zu tun und nicht auf „späteren Reichtum“ zu warten 😉Gestern habe ich ein paar Euro für das Projekt „fishnet für Kinder in Afrika“ gespendet, das meine liebe Kollegin Irmgard Edelbauer aus Österreich mit unterstützt.
    Ich habe ihr spontan angeboten, 2018 mit ihr mitzufliegen und dort vor Ort zu schauen, was ich für diese Kinder tun kann.Was machst DU Gutes in dieser und für diese Welt?Erzähle davon, damit noch mehr Leute mitmachen können.
    ➡️ und fühle, wie gut sich das anfühlt, etwas für andere zu tun.
  7. Was möchte mein inneres Kind?
    Last but not least achte nun vermehrt darauf, was dein inneres Kind möchte.
    Das „innere Kind“ ist eine Beschreibung für viele Anteile in uns, die noch immer die Emotionen, Körpergefühle, Überzeugungen und Verhaltensweisen der Vergangenheit tragen.Wenn wir beginnen, unseren „inneren Kinder“ mehr Aufmerksamkeit zu schenken, werden wir die Gefühle von damals wieder fühlen.
    Deswegen drücken wir diese „Kinder“ oft jahrzehntelang weg (mit Ablenkung, Essen, Alkohol, Tabletten, ….).
    Nun ist es an der Zeit, sich diesen inneren Anteilen zuzuwenden und die Gefühle Stück für Stück in unser Leben zurückzuholen. Mit jedem Anteil von „damals“ kommen auch Zufriedenheit, Glück und Ganzheit zurück in unser Leben.
    Es zahlt sich also aus, „innere Kind Arbeit“ zu machen, auch wenn es wirklich Arbeit ist, die teilweise anstrengend und schmerzvoll ist.Wenn du noch nicht viel über „innere Kinder“ weißt, empfehle ich dir Bücher als Einstieg:
    Zum Beispiel:

    1. Aussöhnung mit dem inneren Kind (Erika Chopich)
    2. Das innere Kind muss Heimat finden (Stefanie Stahl)
    3. Heilsamer Norden (Nicole Klehm) – CD

 

Als erste Idee könntest du auch ein Bild aus deinen Kindheitstagen zur Hand nehmen und versuchen, liebevoll und sanft Kontakt zu diesem Kind aufzunehmen.

Zeit zu handeln

Du könntest mal „Hallo Kleine / hallo Kleiner“ zu ihr oder ihm sagen und lächeln.

Du könntest das Kind fragen, was es möchte, und vielleicht taucht schon eine Antwort auf.

Du könntest auch einfach die Arme um dich selbst herumlegen und sagen: „ich beginne, dich lieb zu haben!“ oder: „ich versuche, dich bald liebzuhaben“.

Vielleicht magst du auch etwas tun, was du als Kind gerne gemacht hast?

  • Ins Kino gehen und einen lustigen Film gucken
  • Eis essen gehen
  • Pizza essen mit netten Leuten
  • Fußballspielen oder Schifahren / reiten / schwimmen gehen

Ich erinnere mich, dass ich Ende der neunziger Jahre, als ich intensiv dabei war, mein „inneres Kind“ zu finden, in eine „Spielhölle“ gegangen bin und mit Computerautos Rennen gefahren bin, ich habe auch das Motorrad vor dem Screen ausprobiert und mit einem Flugzeug irgendwelche „Feinde“ abgeschossen. Meine „kleine Evi“ hat sich total gefreut und ich war am diesem Abend einfach nur „saugut“ drauf.

Finde raus, was deinem inneren Kind Freude und Spaß macht und TU ES!

Falls es etwas extrem Gefährliches oder etwas Illegales ist, dann tue es bitte nicht 😉

Ich kann mir vorstellen, dass dich diese Übungen – sofern du sie regelmäßig machst – ein großes Stück weiterbringt.

Du wirst dich selbst besser kennen und lieben lernen 😃

WICHTIG: Falls du mit den Gefühlen, die bei diesen Übungen auftauchen, nicht klarkommen solltest, melde dich bitte bei mir unter: kontakt@eva-nitschinger.de

Ich erzähle dir gerne, was Traumatherapeuten über „innere Anteile“ sagen und helfe dir, mit diesen Gefühlen besser klarzukommen oder einen Weg zu finden, Traumata, die diese unangenehmen Gefühle verursachen, aufarbeiten zu können.

Diese Übungen sind dazu da, dich näher zu dir selbst zu bringen, um dein Leben mit Freude und innerer Ruhe leben zu können!

Ich wünsche Dir viele schöne Entdeckungen und eine gute Reise zu dir selbst!

Freude und innere Ruhe

Wenn du MEHR davon willst, gerne in die DSS – Die Selbstliebe Schule, deine Schule für ein authentisches und freies Leben! https://dieselbstliebeschule.de

Du findest auch den Selbstlernkurs The Work auf meiner Seite: https://eva-nitschinger.de/selbstlernkurs-the-work

Ich freu mich auf Dich, eine gute Zeit und viel Freude mit diesen 7 Schritten zu mehr Selbstliebe.

Deine Eva

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