Raus aus der Opferrolle! Das verletzte innere Kind heilen – [SuV007]

Raus aus der Opferrolle! Das verletzte innere Kind heilen

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Opfer sind gewalttätige Menschen.

Sie sehen ihre Geschichte und glauben sie.
Sich selbst sehen sie nicht und schon gar nicht die anderen.

Ein offenes Herz, das ihnen geschenkt wird, nehmen sie nicht wahr, weil ihres verschlossen ist. Es ist verschlossen, um den Schmerz nicht fühlen zu müssen und weiterhin als „ich“ zu überleben. Wenn es geöffnet werden würde, würden sie erkennen, dass vielleicht niemals etwas wahr war, was sie über andere geglaubt haben. Sie würden erkennen, dass alle Menschen in ihrem Leben bisher, immer nur ihr Bestes gegeben haben. Sie würden sehen, dass alle Menschen immer nur das tun, was sie denken, tun zu müssen, und tun, was sie in diesem Augenblick tun KÖNNEN.

Die Grenze, die ein anderer Mensch hat (und oft ist diese Grenze sehr sehr weit ausgedehnt und hoch gelagert), wird nicht als Grenze erkannt, sondern als Zurückweisung. Sie sehen nicht, dass der andere Mensch nicht nur sein Bestes gegeben hat, sondern auch noch dazu, jetzt gerade eine Grenze erreicht hat, an der ER mal etwas brauchen würde.

Opfer sind gewalttätig und gehen über diese Grenze hinweg, wenn der andere nicht schafft, sie deutlich zu ziehen. Dieses Ziehen einer Grenze, das oft hart getan wird, weil das vorherige Grenzen ziehen nicht gefruchtet hat, wird dann natürlich als besonders böse und üble Tat angesehen.

Der sogenannte Täter kann nur eines tun. Sein Herz für sich selbst offen lassen – oder spätestens jetzt öffnen – und das Geschehen an eine höhere Macht abgeben. Er kann nichts mehr tun, denn das Opfer bleibt noch eine Weile Opfer.

Früher habe ich das

  1. nicht erkannt und
  2. nicht geschafft, mich in Sicherheit zu bringen.

Daher wurde ich nicht nur zum Täter gemacht, sondern habe mich selbst zum Opfer gemacht und auch mit Gewalttätigkeit reagiert. Der Krieg ist begonnen und wird oftmals nicht so schnell wieder beendet.
Heute kann ich verhindern, dass ICH mich als Opfer sehe und deswegen offen bleiben. Ich kann Mitgefühl fühlen für diejenigen, die denken, dass ich ihnen etwas getan habe.
Es fühlt sich gut an, dies zu „können“, denn es fühlt sich wahr an. Täter und Opfer sind für immer gefangen, wenn sie diese Rollen, nicht als Rollen erkennen.

In den letzten Tagen wundert mich oft, dass unsere Welt noch „steht“ und es noch Menschen gibt.

Ich möchte mit einem Zitat von Byron Katie enden und freue mich, wenn dir dieser Post etwas gebracht hat. Mich hat das Schreiben ruhiger gemacht … alles geschieht immer FÜR mich. Nicht passiert mir. Nein, alles passiert FÜR mich. ♥

Zitat Katie: Die Falle der Personifizierung „Ich“ hält uns in einer Opferrolle und damit in angst-aggressiver Gewalttätigkeit fest. Durch den Willen zur Innenschau (sein mit dem, was wirklich und wahr ist), findet Erlösung durch Klarheit statt. Das ist einfach: Angst, Schmerz, Traurigkeit, Depression sind hinweisende Signale, dies hier und jetzt zu tun. Nur der wahrhaft Mutige ist bereit, aus Liebe zur Wahrheit seine schmerzliche Geschichte loszulassen, zu opfern. Wer diesen Willen nicht aufbringt, bleibt als das ewig leidende Opfer zurück.

Byron Katie: „TheWork ist nichts für Feiglinge.“

Für die Musik danke ich: Nicolai Heidlas

Herzlichst, Eva ♥

4 Kommentare zu „Raus aus der Opferrolle! Das verletzte innere Kind heilen – [SuV007]“

  1. Avatar
    Beate vom Bruck

    Liebe Eva,
    ich danke dir von Herzen für diesen Beitrag, der sehr verständlich und klar mein inneres Kind berührt hat!
    Ich konnte mich soooo wiederfinden!
    Ich leite die Mail mal gleich weiter an meine Freundin.
    Ich danke dir sehr und ich höre mir gerne deine Podcast’s an!
    Liebe Grüße aus Ratingen
    Bea

  2. Avatar

    Mein inneres Kind hat mir gesagt, was ich mir schon lange wünsche: zu reisen und was zu erleben – doch mein Bürojob lässt es nicht zu.. kannst du mir helfen ? Was richtig und falsch ist? Alle erwarten doch von einem geregeltes Geld zu verdienen und einen sicheren Job zu haben.. Oder gibt es da noch was anderes?

    LG Hannes

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