The Work – meine beste Medizin

The Work - meine beste MedizinIch habe gerade mal eine Work für mich gemacht, um mich mental auf mein The Work Wochenende vorzubereiten. Wie schnell ich immer wieder in die Ruhe komme, wenn ich worke, finde ich erstaunlich.
Es gibt einen Teil in mir, der mittlerweilen sofort weiß, worum es geht, wenn ich die Frage stelle: ich das wahr?
Ist das wahr, was ich denke?
Mein Satz war: er sollte sehen, dass er mein Vertrauen hat!
Und viel wahrer ist die Umkehrung: ICH sollte sehen, dass ICH SEIN Vertrauen habe.

Tief drinnen fühle ich Traurigkeit, wenn ich mit dieser Umkehrung sitze. Icin bin traurig, weil ich das nicht geschätzt habe, dass ER Vertrauen in mich hat. Er hat mir immer wieder erzählt, wie es ihm geht und ich habe meistens Sätze wie: „ja, weil du das glaubst.“ oder „das ist halt so, wenn man Gedanken wie „ich muss viel Geld verdienen, um ….“ nicht überprüft hat.“
Ich habe mich immer wieder „besser, weiter“ gefühlt in diesen Gesprächen mit ihm. Habe tatsächlich in diesen Momenten geglaubt, dass ich „weiter“ bin als er, weil ich kein großes Haus habe und mit meiner kleinen Wohnung sehr glücklich bin, weil ich einen Fiesta fahre, anstatt einen Porsche und überhaupteinfach viel spiritueller bin 😉 …. lach** und schäm *******
– es tut mir grad echt leid und ich hoffe, dass ich das zumindest ihm gegenüber nicht mehr tun werde, sondern eher nachfragen werde, wie er es schafft, über so viele Jahre kontinuierlich erfolgreich zu sein, ganz stetig seine Praxis zu leiten und seine Arbeit zu machen, scheinbar ohne große emotionale Explosionen. Ich möchte von ihm lernen, professioneller zu werden, im beruflichen Kontext weniger „Eva“ zu sein, mehr „Therapeutin / Coach / Schulleiterin“. Weniger von mir zeigen, mehr in die Rolle gehen, die von mir verlangt wird. Und trotzdem menschlich bleiben, sich / mich mit meinen Schwächen zeigen, ehrlich sein und offen bleiben.
Und wenn Menschen sich drüber stellen oder mich für meine offen gezeigte Schwäche verurteilen, dran erinnern: ich bin genau so!
Mit ihm und mit vielen anderen Menschen vor im ihm.

DANKE an die 4 Fragen und die Umkehrungen, ihr habt mich heute wieder ein Stück mehr zu mir gebracht und die kommenden drei Tage worken werden sicher wieder meiner Seele gut tun, wie die beste Medizin, die es derzeit – und in den letzten 8 Jahren – für mich gibt.

Herzlichst, Eva

P.S:: das Bild ist übrigens aus dem Buch, das ich grad lese: EMDR in der Psychotherapie der PTBS – Karsten Böhm. einfach klasse!!! JA; EMDR & Wingwave liebe ich auch lach* – aber heute wieder mal besonders „meine Work“ ♥♥♥ 😉

2 Kommentare zu „The Work – meine beste Medizin“

  1. Guten Tag, liebe Frau Nitschinger – ich arbeite in einer schönen Praxis in Rostock als Psychologische Beraterin und in einer Reha-Klinik hier an der Ostsee als Tanztherapeutin. Ich bin sehr an einem Seminar für die Ausbildung in „The Work“ interessiert. Ich lasse Ansätze daraus bereits in meine Arbeit einfließen. Möchte aber klarer damit arbeiten. Ich freue mich von Ihnen zu hören. Herzliche Grüße Heidemarie Redmer

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